Marathon:
Das Fischland–Darß einmal komplett erleben?
Das gelingt perfekt auf dieser 42-km-Route.
Nach dem Start im kleinen Fischerdorf Wieck a. d. Darß führt ein schmaler Weg durch die Boddenwiesen, vorbei am ruhigen Prerow-Strom bis in das kleine Ostseebad Prerow. Habt ihr gerade einen „Mississippi-Dampfer“ gesehen? Kann gut sein. Dieses nostalgische Fahrgastschiff fährt von und nach Prerow bis Zingst.
Euch führt der Weg weiter durch Prerow bis fast an die Nordkante des großen Waldgebietes im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Der berühmte FKK-Campingplatz und der Darßer Leuchtturm bleiben dabei „links liegen“, denn ihr taucht ein in den unberührten Naturwald. Dieser ist lediglich von einigen Wegen durchzogen und Heimat unzähliger Tiere.
Ein Treffpunkt für viele Ausflügler ist das „Peters Kreuz“, eine Wegegabelung, die nicht nur in alle vier Himmelsrichtungen führt. Von hier geht es ein gutes Stück Richtung Westen, immer dem Klang der Ostseewellen nach. Den Naturstrand der Ostsee fast schon in Sichtweite – bei auflandigem Wind hört ihr die Wellen rauschen – geht es weiter bis zur Wegemarkierung „Großer Stern“. Hier seid ihr „im Garten“ und wandert südwestlich in Richtung Ahrenshoop.
Den Ort, weltbekannt für seine Künstlerkolonie, erreicht ihr über den Deichweg (21 km) und durchquert ihn. Es geht vorbei am mondänen Grand Hotel, an kleinen Häusern, der Bücherkiste und zahlreichen Restaurants. Wenn man Zeit hätte, ließe sich hier problemlos ein Plätzchen zum Verweilen finden.
Zu Ahrenshoop gehört auch der alte Ortsteil Althagen. Manche sagen, hier befinde sich der schönste Teil des Fischlands. Unbestritten ist das „Räucherhus“ direkt am Bodden eine echte Institution. Wenn man Zeit hätte … Liegen noch Zeesboote im kleinen Hafen? Diese legendären Boddensegler blicken auf eine lange Geschichte zurück. Wer kann, sollte unbedingt einmal eine Tour mit ihnen unternehmen – unvergesslich, nicht zuletzt wegen der Geschichten, die man dabei hört.
Weiter geht es entlang des Boddens. Am Horizont sind bei Wind zahlreiche Kite-Schirme zu sehen, der Campingplatz Born ist Heimat vieler Wassersportler. Im Ort Born selbst kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Kaum ein Haus gleicht dem anderen. Die Eingangstüren der meisten Häuser erzählen die Geschichte der Familien und des Ortes. Ihr habt nun endlich die 30-km-Marke erreicht.
Jetzt geht es „abwärts“ in Richtung Wieck. Durch einen Wald gelangt ihr auf den Deichweg. Wenn ihr die Dächer von Wieck seht, möchte man fliegen können. Der schmale Deichweg führt euch über einige Kilometer zurück in den Ort.
Endlich: die Darßer Arche – das Ziel. Geschafft.
Halbmarathon:
Von Wieck über Prerow und Born am Bodden zurück
Ja, diese 21 km sind ein gutes Stück Fischland–Darß. Kommt mit und erlebt eine wunderschöne Strecke, die für jedermann gut zu schaffen ist. Aber Vorsicht: Unterwegs warten liebevoll geführte kleine Gasstätten, die euch leicht verführen könnten.
Nach dem Start im kleinen Fischerdorf Wieck a. d. Darß führt ein schmaler Weg durch die Boddenwiesen, vorbei am ruhigen Prerow-Strom bis in das kleine Ostseebad Prerow. Habt ihr gerade einen „Mississippi-Dampfer“ gesehen? Kann gut sein. Dieses nostalgische Fahrgastschiff fährt von und nach Prerow bis Zingst.
Euch führt der Weg weiter durch Prerow bis fast an die Nordkante des großen Waldgebietes im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Der berühmte FKK-Campingplatz und der Darßer Leuchtturm bleiben dabei „links liegen“, denn ihr taucht ein in den unberührten Naturwald. Dieser ist lediglich von einigen Wegen durchzogen und Heimat unzähliger Tiere.
Ein Treffpunkt für viele Ausflügler ist das „Peters Kreuz“, eine Wegegabelung, die nicht nur in alle vier Himmelsrichtungen führt. Von hier geht es in südöstliche Richtung nach Born. Vorbei am Nationalparkzentrum und unter uralten Bäumen geht es immer weiter durch den Wald. Ihr quert hier einmal die Landstraße und erreicht den kleinen Ort Born.
Hier kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Kaum ein Haus gleicht dem anderen. Die Eingangstüren der meisten Häuser erzählen die Geschichte der Familien und des Ortes. Ihr habt längst die 11-km-Marke geschafft.
Jetzt geht es „abwärts“ in Richtung Wieck. Durch einen kleinen Wald erreicht ihr den Deichweg entlang des Boddens. Wenn ihr die Dächer von Wieck seht, möchte man fliegen können. Genießt den Blick über den Bodden und haltet Ausschau nach Adlern und weißen Segeln. Der schmale Deichweg führt euch über einige Kilometer zurück in den Ort.
Endlich: die Darßer Arche – das Ziel. Geschafft.